Vor dem ersten Gruppentermin stellen fast alle dieselbe Frage: Muss ich dort vor allen anderen sprechen? Die kurze Antwort ist Nein. Die längere Antwort erklärt, warum die Gruppe trotzdem so viel verändern kann.
Es gibt keine Runde, in der jeder etwas sagen muss
Niemand wird zu einem Thema gedrängt. Sie bestimmen selbst, wann und wie viel Sie einbringen. Die meisten Teilnehmenden hören in den ersten Sitzungen vor allem zu — das ist ausdrücklich in Ordnung und für viele der Moment, in dem die Anspannung nachlässt.
Zuhören ist in einer Gruppe kein passives Danebensitzen: Oft erkennen Sie das eigene Thema zuerst in der Geschichte eines anderen.
In der Einzeltherapie sprechen Sie über Ihre Beziehungen. In der Gruppe erleben Sie sie.
Was die Gruppe kann
In der Gruppe merken Sie, wie Sie auf andere wirken, wo Sie sich zurückziehen, wann Sie es allen recht machen. Und Sie können neues Verhalten sofort ausprobieren — nicht erst nächste Woche im Alltag.
- Zu Beginn stehen ein bis drei Einzelgespräche.
- Dann entscheiden wir gemeinsam — nach Beschwerdebild und Schwere, nicht nach Ihrer Versicherung.
- Bei schweren Verläufen bleibt die Einzeltherapie das Mittel der Wahl.
- Ändert sich Ihre Situation, ändert sich das Setting.
Die Gruppe in Zahlen
Höchstens zehn Teilnehmende, einmal wöchentlich, 90 Minuten, feste Gruppe und feste Zeit.
Wie Sie anfangen
Der erste Schritt ist ein kurzes Telefonat mit meinem Team. Wie eine Sitzung konkret abläuft, bespreche ich mit Ihnen vorher. Mehr zu den Verfahren und zur Gruppe finden Sie auf der Seite Psychotherapie.

