Service Call meist in 2 bis 4 Wochen

Ihre Beschwerden sind real

Auch dann, wenn bisher kein Befund sie erklären konnte.

Sie haben Schmerzen, Schwindel, Herzrasen oder eine Erschöpfung, die nicht weggeht. Sie waren bei mehreren Ärzten, es wurde gründlich untersucht, und am Ende stand: unauffällig. Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, kommt für viele Menschen zur Belastung noch dazu.

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Psychosomatische Beschwerden

Womit Menschen zu mir kommen

Chronische Schmerzen Schwindel Herzklopfen und Brustenge Atembeschwerden Magen-Darm-Beschwerden Verspannungen Kopfschmerzen Schlafstörungen Anhaltende Erschöpfung Missempfindungen

Diese Beschwerden sind kein Zeichen von Schwäche und keine Einbildung. Sie sind oft der Versuch Ihres Körpers, mit einer Belastung umzugehen, die sich anders nicht zeigt.

Mehr herausfinden

Bio-psycho-soziales Modell

Drei Ebenen, die zusammen wirken

„Psychosomatisch" heißt nicht: im Kopf. Es heißt, dass Körper, Nervensystem und Lebensumstände zusammenhängen — und dass man sie deshalb nicht getrennt behandeln kann.

Ein unauffälliger Befund sagt, dass etwas Bestimmtes nicht vorliegt. Er sagt nicht, dass alles in Ordnung ist.

KörperNervensystem, Hormone, Immunsystem

Diese Systeme regulieren sich ständig. Wenn die Regulation über längere Zeit aus dem Takt gerät, entstehen spürbare Beschwerden, auch ohne messbaren Befund.

PsycheAufmerksamkeit, Angst, Anspannung

Wer auf ein Symptom achtet, nimmt es stärker wahr. Das ist kein Fehler, sondern wie Wahrnehmung funktioniert — und es kann Beschwerden aufrechterhalten.

LebensumständeSchlaf, Bewegung, Ernährung, Arbeitsdruck, Beziehungen

Diese Ebene wird in der Medizin am seltensten mitbetrachtet, obwohl sie oft am meisten erklärt.

Für wen diese Behandlung geeignet ist

Vielleicht erkennen Sie sich hier wieder

Sie haben eine lange Untersuchungsreihe hinter sich

Mehrere Fachärzte, mehrere Befunde, alle unauffällig — und die Beschwerden sind geblieben.

Sie haben den Verdacht, dass etwas zusammenhängt

Die Beschwerden werden stärker, wenn es in der Arbeit oder zu Hause eng wird. Aber niemand hat je danach gefragt.

Sie möchten nicht noch eine Untersuchung, sondern eine Einordnung

Sie wollen verstehen, was in Ihrem Körper passiert, statt nur zu hören, was nicht ist.

Sie haben eine körperliche Erkrankung und merken, was sie mit Ihnen macht

Auch das gehört hierher — Psychosomatik schließt organische Diagnosen nicht aus.

Sie wollen sich Zeit nehmen können

Für ein Gespräch, das länger dauert als eine Sprechstunde, und für einen Plan, der zu Ihnen passt.

Somatische Abklärung und psychotherapeutische Klärung

Beides in einer Hand, nicht nacheinander

Häufig

Wie es meistens läuft

  • Körper und Psyche liegen in getrennten Fachgebieten.
  • Erst wird ausgeschlossen, dann überwiesen.
  • Jeder Befund für sich.
  • Der Weg endet bei „unauffällig".

Hier

Wie es hier läuft

  • Beides wird im selben Gespräch betrachtet.
  • Es wird eingeordnet, nicht weitergereicht.
  • Ein Erklärungsmodell, das alle Befunde zusammenbringt.
  • Dort fängt die eigentliche Arbeit an.

Vor meiner Facharztausbildung habe ich mehrere Jahre in der Inneren Medizin gearbeitet. Deshalb kann ich Ihre Vorbefunde selbst lesen und einordnen, statt Sie damit weiterzuschicken — und im selben Gespräch nach dem fragen, was sonst niemand fragt.

Ablauf der Behandlung

Wie wir vorgehen

  1. Schritt 01

    Service Call, 10 Minuten am Telefon

    Mein Team klärt mit Ihnen, ob Sie hier richtig sind. Online buchbar.

  2. Schritt 02

    Erstgespräch in der Praxis

    Zeit für Ihre Vorgeschichte, Ihre Befunde und Ihre Lebenssituation. Bringen Sie mit, was Sie an Unterlagen haben.

  3. Schritt 03

    Klärungsphase

    Ein bis drei Termine, in denen wir ein Erklärungsmodell erarbeiten, das für Sie nachvollziehbar ist. Bei Bedarf ergänzende Diagnostik.

  4. Schritt 04

    Behandlung

    Je nach Bild psychotherapeutisch, körperorientiert, über Schlaf, Bewegung und Ernährung, oder in Kombination. Was sinnvoll ist, besprechen wir vorher.

Behandlungsverständnis

„Die psychosomatische Medizin ist nicht aus der Psychologie entstanden, sondern aus der Frage von Körperärzten, die ihre Patienten mit den vorhandenen Modellen nicht erklären konnten. An dieser Frage arbeite ich bis heute."

Maximilian Drewes

Häufige Fragen zur Psychosomatik

Was uns am häufigsten gefragt wird

Sind meine Beschwerden wirklich psychosomatisch — oder wurde etwas übersehen?

Diese Frage ist berechtigt, und sie gehört auf den Tisch. Psychosomatische Medizin bedeutet nicht, körperliche Beschwerden als psychisch abzutun. Sinnvoll ist zuerst eine strukturierte körperliche Abklärung und danach ein Blick auf alle Einflussfaktoren zusammen. Wichtig zu wissen: Körperliche und psychosomatische Ursachen schließen sich nicht aus, sie bestehen häufig gleichzeitig. Wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht erfasst wurde, bringen Sie das im Erstgespräch zur Sprache. Ihre Vorbefunde sehe ich mir selbst an und sage Ihnen offen, ob ich eine Lücke sehe.

Heißt „psychosomatisch", dass ich mir die Symptome einbilde?

Nein. Ihre Beschwerden sind messbar vorhanden — nur nicht mit jedem Messverfahren. Körper, Nervensystem, Hormone und Immunsystem bilden ein Regulationssystem, das sich nicht in einzelne Bausteine zerlegen lässt. Schmerzen, Schwindel, Herzrasen, Atemnot oder Magen-Darm-Beschwerden sind sehr oft der Versuch dieses Systems, mit einer Belastung umzugehen. „Psychosomatisch" beschreibt also ein Zusammenspiel, keine Einbildung. Historisch ist dieses Fach übrigens nicht aus der Psychologie entstanden, sondern aus der Frage von Körperärzten, deren Erklärungsmodelle nicht ausreichten.

Welche Beschwerden können durch Stress oder seelische Belastung verstärkt werden?

Grundsätzlich fast alle — der Körper trennt nicht zwischen körperlicher und seelischer Belastung. Besonders häufig berichtet werden chronische Schmerzen, Schwindel, Herzklopfen oder Brustenge, Atembeschwerden, Magen-Darm-Symptome, Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung und Missempfindungen. Wichtig bleibt dabei: Neue oder deutlich veränderte körperliche Symptome gehören immer zuerst medizinisch abgeklärt. Eine psychosomatische Einordnung ersetzt keine Diagnostik — sie kommt danach und nimmt sie ernst.

Warum werden meine Symptome trotz unauffälliger Untersuchungen nicht besser?

Ein unauffälliger Befund bezieht sich auf das, was ein bestimmtes Verfahren messen kann. Er bedeutet nicht, dass die Regulation von Nerven-, Hormon- und Immunsystem von selbst wieder in den Normalzustand zurückkehrt. Aufmerksamkeit auf Körpersignale, Anspannung, Schonverhalten, wiederholte Kontrolluntersuchungen, Schlafmangel oder anhaltender Druck können Beschwerden aufrechterhalten — auch dann, wenn der ursprüngliche Auslöser längst weg ist. Deshalb geht es hier zuerst darum, diesen Kreislauf zu verstehen, und erst dann darum, ihn Schritt für Schritt zu verändern.

Wie viel körperliche Diagnostik ist sinnvoll?

Es gibt dafür keine feste Zahl. Entscheidend sind Art, Dauer und Verlauf der Beschwerden, Ihr Alter, Vorerkrankungen, Warnzeichen und die Befunde, die schon vorliegen. Das Ziel ist weder eine endlose Untersuchungsschleife noch eine vorschnelle psychische Erklärung, sondern eine nachvollziehbare Strategie: Was ist bereits ausgeschlossen, was fehlt noch, und was bringt an dieser Stelle wirklich Erkenntnis. Weil ich mehrere Jahre in der Inneren Medizin gearbeitet habe, kann ich Ihre bisherigen Befunde selbst einordnen, statt sie nur weiterzureichen.

Wie wird psychosomatisch behandelt — nur mit Gesprächen?

Nein. Die Behandlung setzt meist an mehreren Stellen gleichzeitig an. Je nach Beschwerdebild gehören dazu psychotherapeutische Gespräche, die Arbeit an Beziehungsmustern, körperorientierte Verfahren, Entspannung und Aktivierung, Schlafregulation, Ernährung und Bewegung — und, wo nötig, eine abgestimmte körperliche Behandlung. Was davon für Sie sinnvoll ist, entscheiden wir nicht vorab, sondern nach der Klärungsphase. Voraus geht immer ein Erklärungsmodell, das für Sie nachvollziehbar ist. Ohne das bleibt jede Maßnahme beliebig.

Erfährt meine Krankenkasse oder mein Arbeitgeber davon?

Alles, was Sie hier besprechen, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Ihr Arbeitgeber erfährt grundsätzlich keine Diagnosen. Wie viel an Ihre Krankenkasse übermittelt wird, hängt vom Abrechnungsweg ab: Bei einer Behandlung als Selbstzahler entstehen keine Diagnosemeldungen an einen Kostenträger. Für viele Menschen mit sensiblen Berufen ist das ein wichtiger Punkt — sprechen Sie ihn im Gespräch ruhig direkt an. Die Unterschiede zwischen den Wegen finden Sie auf der Seite „Ablauf & Kosten".

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Der Service Call lässt sich in der Regel innerhalb von zwei bis vier Wochen buchen — online, ohne Anruf in der Praxis und ohne Warteschleife. Wann das ausführliche Erstgespräch folgt, besprechen wir in diesem Telefonat konkret; es hängt vom Anliegen und der aktuellen Auslastung ab. Wenn sich zeigt, dass eine andere Versorgungsform schneller oder passender wäre, sagen wir Ihnen das ebenfalls im Service Call, statt Sie auf eine Liste zu setzen.

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