Praxis in Trostberg, seit Januar 2017

Maximilian Drewes

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Seit 2017 in eigener Praxis in Trostberg, seit 2005 in der Medizin.

Was mich hierher gebracht hat, war eine Absage.

Notizen während eines Gesprächs in der Praxis

Werdegang und Haltung

Zwei Bewerbungen, eine Absage

Wie ich in die Medizin kam

Dass ich überhaupt in der Medizin gelandet bin, hat mit meiner Mutter zu tun.

Sie war Ärztin, hat viel mit familiären Zusammenhängen und mit Naturheilkunde gearbeitet und viel mit mir darüber gesprochen. Und ich habe bei meinen eigenen Beschwerden immer wieder gemerkt, wie viel da mitspielt, was auf keinem Befund steht: Zeitdruck, Konflikte, Unachtsamkeit.

Nach dem Studium habe ich zwei Bewerbungen geschrieben: eine in die Chirurgie, eine in die Psychosomatik. Kinderchirurg hätte ich mir gut vorstellen können.

Die Chirurgie hat abgesagt, die Klinik Lahnhöhe hat zugesagt.

Rückblickend war das die bessere Entscheidung, auch wenn ich sie nicht selbst getroffen habe. Was ich dort gesehen habe, hat mich berührt: Menschen wurden als Ganzes betrachtet, nicht als Maschine mit einem defekten Teil. Patientinnen und Patienten blieben vier bis acht Wochen, und es ging in dieser Zeit um alles — um ihre Geschichte, ihre Beziehungen, ihren Alltag, ihre Ernährung, ihren Schlaf.

Behandlungsverständnis

Es geht darum, den roten Faden wiederzufinden

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben irgendwann den roten Faden verloren — den Zusammenhang zwischen dem, was sie tun, und dem, was ihnen wichtig ist. Meine Arbeit setzt dort an.

Was ich dabei offen sage

Es wird nicht sofort leichter.

Wenn jemand anfängt, wieder auf sich zu achten, werden Konflikte zunächst oft deutlicher — in der Familie, in der Partnerschaft, in der Arbeit. Das ist unangenehm, aber meistens kein Rückschritt. Diese Konflikte waren häufig von Anfang an beteiligt.

Qualifikationen und Therapieverfahren

Womit ich arbeite

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Die ärztliche Facharztausbildung für das Zusammenspiel von körperlichen Beschwerden, seelischer Belastung und Lebensumständen.

Volle Kassenzulassung seit 2017

Die Praxis behandelt gesetzlich und privat Versicherte.

Tiefenpsychologisch, systemisch, traumatherapeutisch

Die drei Verfahren, mit denen ich arbeite. Welches im Vordergrund steht, entscheiden wir gemeinsam.

Mehrere Jahre Innere Medizin

Vor und während der Facharztausbildung. Deshalb kann ich Ihre Vorbefunde selbst lesen und einordnen, statt Sie damit weiterzuschicken.

Ernährungsmedizin

Ein Schwerpunkt, den ich in einer ernährungsmedizinisch ausgerichteten Klinik gelernt habe.

Naturheilverfahren

Teil meiner Ausbildung und, wo sinnvoll, Teil der Behandlung.

Lehrpraxis mit Weiterbildungsbefugnis

Hier werden Ärztinnen und Ärzte weitergebildet. Mehr dazu auf der Seite Lehrpraxis.

Beruflicher Werdegang

Stationen

Vollständige Vita, 1999 bis heute
1999–2005
Studium der Humanmedizin in Gießen
2005–2013
Klinik Lahnhöhe bei Koblenz — Psychosomatik, Psychiatrie, Innere Medizin, Naturheilkunde. Dort gelernt: Gruppentherapie, systemisches Arbeiten, Ernährungsmedizin
2013
Oberarzt bei der Deutschen Rentenversicherung
2014–2015
Simssee Klinik Bad Endorf, Stationsarzt
2015–2017
Honorararzt, unter anderem in der Psychiatrie in der Schweiz; parallel Aufbau der privatärztlichen Praxis
seit Januar 2017
Eigene Praxis in Trostberg mit voller Kassenzulassung

Praxisräume und Diskretion

Wie es hier aussieht

Die Praxis hat einen eigenen Gruppenraum, Räume für Einzelgespräche und einen Bereich für die Organisation im Hintergrund. Termine gibt es ausschließlich nach Vereinbarung — es gibt keine offene Sprechstunde und keinen vollen Wartebereich.

Heller Raum mit Sitzgruppe, zwei Personen im Gespräch
Gruppenraum
Notizbuch und Gläser auf einem kleinen Tisch neben dem Sofa
Raum für Einzelgespräche
Schreibtisch mit Laptop in einem hellen Raum
Organisation im Hintergrund

Drei Räume — wischen oder scrollen.

Diskretion

Dokumentation auf Papier, nicht in der Cloud. Weitergegeben wird nur, was für die Abrechnung notwendig ist.

Behandlungsvertrag

Was genau wohin geht, steht im Behandlungsvertrag, den Sie vor Behandlungsbeginn bekommen — drei Seiten, in denen das im Detail geregelt ist.

Besondere Anforderungen

Wenn Sie darüber hinaus besondere Anforderungen an Diskretion haben, lässt sich das individuell vereinbaren.

Das Team der Praxis

Wer hier arbeitet

Maximilian Drewes

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Maximilian Drewes

Hauptbehandler der Praxis. Einzeltherapie, Gruppentherapie, psychosomatische Sprechstunde.

Assistenz und Organisation

Christina Kalesse

Erste Ansprechpartnerin am Telefon und per E-Mail. Sie führt auch den kurzen telefonischen Service Call, mit dem jede Behandlung beginnt. Therapeutische Gespräche führt sie nicht — dafür bin ich zuständig.

Fachärztliche Weiterbildung

Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung

In der Praxis arbeiten Kolleginnen und Kollegen in fachärztlicher Weiterbildung. Sie behandeln eigenverantwortlich und unter wöchentlicher Supervision.

Anfahrt und Parken

So finden Sie uns

Gabelsbergerstraße 5
83308 Trostberg

In den umliegenden Straßen gibt es viele Parkplätze, nachmittags sind sie allerdings oft belegt. Planen Sie deshalb beim ersten Termin 15 bis 20 Minuten mehr ein — für die Parkplatzsuche und um in Ruhe anzukommen.

Maximilian Drewes Trostberg Karte

Häufige Fragen zur Praxis

Was Patientinnen und Patienten oft wissen möchten

Was bedeutet „Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie"?

Es ist eine ärztliche Facharztausbildung — vergleichbar im Umfang mit der zum Internisten oder Chirurgen, nur mit einem anderen Schwerpunkt. Sie umfasst die körperliche Medizin und die Psychotherapie. Das bedeutet für Sie: Ich kann körperliche Befunde einordnen und gleichzeitig psychotherapeutisch arbeiten, ohne dass Sie dafür zwei Behandler brauchen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine mehrjährige Weiterbildung nach den Vorgaben der Landesärztekammer.

Worin unterscheidet sich das von einem Psychiater oder einem Psychologischen Psychotherapeuten?

Alle drei arbeiten mit psychischen Erkrankungen, aber mit unterschiedlichem Ausgangspunkt. Psychiater sind Ärzte mit Schwerpunkt auf der Diagnostik und der medikamentösen Behandlung psychischer Erkrankungen. Psychologische Psychotherapeuten haben Psychologie studiert und arbeiten psychotherapeutisch, ohne ärztliche Befunde erheben oder Medikamente verordnen zu können. Die Psychosomatische Medizin sitzt dazwischen: ärztlich und psychotherapeutisch, mit besonderem Blick auf das Zusammenspiel von Körper und Seele.

Wie arbeiten Sie — was ist Ihnen wichtig?

Mir geht es darum, den Zusammenhang wieder sichtbar zu machen: zwischen Beschwerden und Lebenssituation, zwischen dem, was jemand tut, und dem, was ihm wichtig ist. Ich arbeite nicht mit einem festen Programm, sondern erarbeite mit Ihnen ein Erklärungsmodell, das für Sie nachvollziehbar ist — und daraus die nächsten Schritte. Was dazugehört, sage ich offen: Wenn Menschen anfangen, wieder auf sich zu achten, werden Konflikte im Umfeld zunächst oft deutlicher.

Mit wem spreche ich, wenn ich in der Praxis anrufe?

Am Telefon erreichen Sie Christina Kalesse, die Assistenz der Praxis. Sie beantwortet organisatorische Fragen, vergibt Termine und führt auch den kurzen telefonischen Service Call, mit dem jede Behandlung beginnt. Das ist bewusst kein ärztliches Gespräch, sondern eine Orientierung: Worum geht es, sind Sie hier richtig, und wie sähe ein möglicher Weg aus. Die Behandlung selbst führe ich oder eine Kollegin in fachärztlicher Weiterbildung.

Termin unverbindlich buchen

Wenn Sie das Gefühl haben, hier richtig zu sein

Der erste Schritt ist ein kurzes Telefonat mit meinem Team. Zehn Minuten, unverbindlich, online buchbar.

Service Call

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